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11. Deutsch-Pennsylvanischer Tag in Hördt

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Der 11. Deutsch-Pennsylvanische Tag findet am Sonntag, 16. Oktober 2016, im Pfarrzentrum in Hördt (Südpfalz) statt. Gast aus Pennsylvania ist in diesem Jahr der Musiker und Sänger Chris LaRose aus Kutztown, der Lieder in Pennsyvlaniadeutsch singen wird. Anlass, die Veranstaltung in Hördt stattfinden zu lassen, ist die Partnerschaft zwischen der pfälzischen Gemeinde und der amerikanischen Stadt Staunton in Virginia. Dieser Teil Virginias zählt zum historischen Siedlungsgebiet der Pfälzer im 18. Jahrhundert, und vor einigen Jahrzehnten ist ein alter Bauernhof aus dem Ort in ein Freilichtmuseum in Staunton überführt worden. So steht heute ein historisches Pfälzer Gebäude – wieder errichtet – in Amerika. Christian Schega und Benjamin Wagner, zwei Pfälzer Filmemacher, berichten über ihr aktuelles Projekt mit Titel „Hiwwe wie Driwwe – Pfälzisch in Amerika“, und eine „Palatine Oompah Band“ mit Musikern aus Hördt umrahmt die Veranstaltung ebenfalls. Das Programm beginnt ab 14 Uhr.

Pennsylvaniadeutsche Gäste in Bockenheim am 25. April 2015

John Schmid BannerDie 38. Pfälzischen Mundarttage, die am 25. und 26. April 2015 in Bockenheim stattfinden, beschäftigen sich mit der Sprache der Pfälzer in Amerika, die auch mehr als 300 Jahre nach Ankunft der ersten pfälzischen Siedler noch immer von über 400.000 Menschen in der neuen Welt gesprochen wird. Die zweitägige Veranstaltung ist gleichzeitig der 10. Deutsch-Pennsylvanische Tag des Deutsch-Pennsylvanischen Arbeitskreises e.V. Der Verein mit Sitz in Ober-Olm bei Mainz wird im Rahmen der Veranstaltung vom Förderkreis Mundart Bockenheim e.V. mit dem „Preis der Emichsburg“ für seine Verdienste um die pfälzische Mundart geehrt. Die Gäste erwartet bei der zweitägigen Veranstaltung ein ganz besonderes internationales Programm aus Musik und Information:
Der Country-Sänger John Schmid aus Berlin (Ohio) gilt in seiner Heimat als „pennnsylvanisch-deutscher Johnny Cash“. Er verbindet in vielen seiner Lieder den klassischen US-amerikanischen Musikstil mit der pfälzischen Mundart seiner Vorfahren, die vor mehreren hundert Jahren aus der Pfalz nach Amerika ausgewandert sind.
Über die Entwicklung und die mögliche Zukunft der Sprache, die in der neuen Welt nicht Pfälzisch, sondern „Pennsylvaanisch-Deitsch“ heißt, informiert der Linguist Prof. Dr. Mark L. Louden von der Unversity of Wisconsin in Madison in deutscher Sprache.
Der Vortrag beginnt am Samstag, den 25. April, um 16 Uhr im Schlossgut Janson in Bockenheim (Eintritt frei). John Schmid präsentiert seine Musik am gleichen Ort ab 19.30 Uhr (Eintritt € 5,00).
Im Rahmenprogramm bietet Dr. Kerstin Aßmann-Weinlich am Morgen einen historischen Rundgang durch Kriegsheim – einem Ortsteil von Monsheim – an. Aus diesem Ort waren 1685 die ersten pfälzischen Auswanderer auf persönliche Einladung von William Penn nach Pennsylvanien ausgewandert. Interessierte treffen sich um 10 Uhr am Friedhof Kriegsheim.
Am Sonntag, den 26. April, erhält der Deutsch-Pennnsylvanische Arbeitskreis e.V. den „Preis der Emichsburg“ im Rahmen einer Feierstunde um 11 Uhr in der Martinskirche in Bockenheim. Die Laudatio hält Volker Gallé.

9. Deutsch-Pennsylvanischer Tag in Hochdorf-Assenheim

Der Kulturverein Hochdorf-Assenheim e.V. veranstaltet am 19. Oktober 2014 im Historischen Rathaus von Hochdorf-Assenheim in Kooperation mit dem Deutsch-Pennsylvanischen Arbeitstag e.V. (DPAK) den 9. Deutsch-Pennsylvanischen Tag. Die Veranstaltung findet seit 2006 jährlich an wechselnden Orten in der Pfalz und der Kurpfalz immer in Gemeinden statt, die eine besondere Beziehung zur pfälzischen Nordamerika-Auswanderung im 18. Jahrhundert haben. Nach Hochdorf-Assenheim kommt der Deutsch-Pennsylvanische Tag, um auf die Geschichte der so genannten Irish Palatines hinzuweisen, die es auf ihrem Weg nicht in die neue Welt schafften und in Irland angesiedelt wurden. „Special Guest“ aus Pennsylvania ist in diesem Jahr Bill Meck aus Alburtis (PA), der „Hanswarscht aus Pennsylfaani“. In Berks County, Pennsylvania, ist Bill Meck zusammen mit seinem Partner Leroy Brown bekannt wie der sprichwörtliche bunte Hund. Auf vielen Veranstaltungen begeistern sie gemeinsam das Publikum mit pennsylvaniadeutschen Geschichten und Späßen. Dabei erzählt jeweils einer die Geschichte in Mundart, der andere übersetzt sie simultan für Amerikaner, die die amerika-pfälzische Sprache ihrer Vorfahren nicht mehr beherrschen. In der Pfalz ist eine Übersetzung nicht notwendig. Eine vergnügliche Zeit ist damit garantiert. Monika Schönbucher, Vorsitzende des Kulturvereins Hochdorf-Assenheim, berichtet über die Geschichte der Irish Palatines, und die Musikgruppe „New Paltz“ um den 2. DPAK-Vorsitzenden Dr. Michael Werner umrahmt die Veranstaltung musikalisch mit Liedern der pfälzischen Auswanderer in der neuen Welt. Durch das Programm führt DPAK-Vorstandsmitglied und Verleger Dr. Walter Sauer. (Hintergrund-Information: Rund 420.000 Nachfahren überwiegend pfälzischer Auswanderer des 18. Jahrhunderts sprechen auch heute Pennsylvaniadeutsch, eine Sprache, die dem Pfälzischen sehr ähnlich ist. Doch nicht nur die Sprache gelangte mit den Menschen über den großen Teich, auch kulturelle Muster. So wissen die Pennsylvaniadeutschen auch heute noch, was Grumbeere sind, kennen Belznickel, Oschderhaas und Elbedritsche. Eines der bekanntesten pennsylaniadeutschen Gerichte ist Seimaage.) http://www.kvha.de http://www.dpak.de