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Mehrere hunderttausend Amerikaner und Kanadier sprechen heute noch, zum Teil zehn Generationen nach der Auswanderung ihrer Vorfahren aus Europa, einen Dialekt, der dem Pfälzischen sehr ähnlich ist: Pennsylvaniadeutsch.

Diese Menschen verbindet nicht nur ihr gemeinsames sprachliches, geschichtliches und kulturelles Erbe, sondern auch ein allgemein starkes Interesse an Deutschland und den Hauptherkunftsregionen der transatlantischen Amerikaauswanderung des 18. Jahrhunderts in den heutigen Bundesländern Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg, im Elsass und in der Schweiz.

In Deutschland gibt es mittlerweile zahlreiche Städtepartnerschaften zwischen Gemeinden in Deutschland und Pennsylvania (aber auch Ohio und Ontario, Kanada, wo ebenfalls Pennsylvaniadeutsche leben). Es gibt universitäre Austauschprogramme, Archive, mennonitische und andere Forschungszentren und zahlreiche Personen, die sich aus unterschiedlichsten Gründen für das Thema interessieren – sei es aus linguistischer, volkskundlicher, genealogischer, touristischer oder anderer Perspektive.

Um den Austausch zwischen all diesen Initiativen in Deutschland künftig zu erleichtern, die Verbindung zwischen den Menschen in der alten und der neuen Welt zu intensivieren und amerikanischen wie kanadischen Institutionen eine zentrale Anlaufstelle diesseits des Atlantiks zu schaffen, wurde der „Deutsch-Pennsylvanische Arbeitskreis“ (German-Pennsylvanian Association) gegründet.

Frank Kessler (1. Vorsitzender)

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